Flächensuchhund ~16~

Heute haben wir uns auf dem Hundeplatz zum Üben getroffen. Zum Glück war Quentin mit dabei, denn sonst wäre ich mit zwei neuen Fellnasen und den mosernden Mädels von meiner Lehrerin alleine gewesen. Während wir alle an einem Baum sitzen mussten, haben unsere Zweibeiner den Platz mit den ganzen Geräten zugestellt und dann ging es los. Zuerst musste ich zeigen, wie weit ich beim Detachieren bin. Den ersten Platz habe ich direkt gefunden und bin ich gleich hochgesprungen. Allerdings fand ich die andren beiden Plätze recht schwierig, weil die so niedrig sind und dann mit so einem Teppich überzogen… kurz: zum schnüffeln interessant 😉 Zum Hochspringen überflüssig. Die sind so niedrig, da kann hund im gehen drauf. Warum sollte ich also 😉 Und die Pylone… ja diiiieee… die hätte ich ja zu gerne in meinem Wohnzimmer. Aber anstatt dass ich sie ins Auto bringen darf, schauen alle böse und Frauchen nimmt mir die wieder weg. Pf.

Danach musste ich mit Quentin und den beiden Lehrerhunden Unterordnung üben und stellt euch vor: Kaum saßen wir, schon hat es wieder angefangen zu regnen. Auto? Denkste. Im Gegenteil: Frauchen hat mich ins Eck gelegt und ich sollte zuschauen, wie sie rumsteht, während die anderen um sie herumgelaufen sind. Wenn sie da schon rumsteht, hätte ich mich ja wenigstens neben sie stellen und sie ein wenig als Regenschutz nehmen können, oder? Zum Glück hat das alles nicht lange gedauert und als ich wieder aufstehen durfte, hat der Regen auch wieder aufgehört. So langsam verstehe ich aber den Zusammenhang: Stillsitzen und Frauchen anschauen bringt Regen. Ich werde nächsten Samstag berichten, ob es da wieder funktioniert hat.

Nach der Erkenntnis ging es zur Leiter und ein Wookiee wäre nicht Wookiee, wenn er da nicht einfach drüberfegen würde 😉 Gab natürlich mecker, weil ich das langsam machen soll. Maaaaan. Kann man den Zweibeinern eigentlich überhaupt was recht machen?! Ok, nochmal. Und diesmal so langsam, dass Frauchen rumgehüpft ist, weil sie sich so gefreut hat. War also richtig. Allerdings hat sie dann meine Lehrerin gefragt, ob sie mal nach meinen Hinterpfoten schauen könnte, was ich da mache. Also nochmal über die Leiter. Von Frauchen ein Lob bekommen, meine Lehrerin meinte allerdings, dass ich am Ende stehen bleiben und warten muss, bis Frauchen mich von der Leiter holt. Wie warten?! Also nochmal rauf auf die Leiter… und ein Schritt daneben und Wookiee stand neben der Leiter. Stehen bleiben… das geht mir ja gar nicht in den Kopf. Und weil ich da so am überlegen war, habe ich meine Pfoten nicht mehr in Griff gehabt und durfte dann auch endlich weiter zur nächsten Aufgabe 😉

Über den Steg bin ich dann ganz toll neben Frauchen hergelaufen und schwup ging es auch schon weiter, denn Frauchen meinte, dass sie lieber direkt aufhört, wenn ich es richtig gemacht habe. Nicht, dass ich rumüberlege wie an der Leiter 😉 Stellt euch vor: Meine nächste Übung war über Hindernisse hüpfen. 🙂 Ja genau… nix mehr mit „Deine Gelenke“ dumdiduuuu…. Da hat sich der letzte Montag also doch gelohnt. Und schwup, flog ich in wookelsche Weise über die Tonne, nachdem ich sie erstmal ausgiebig beschnüffelt habe. Markieren darf ich sie ja nicht 😉 Dann ging es über ein Hinderniss, dass meine Lehrerin Obedience-Hürde nannte. Allerdings hat Frauchen das Ding erstmal so niedrig gemacht, dass Welpen hätten drüber hüpfen können. Und dann habe ich zum Schluss noch gelernt, durch einen Reifen zu hüpfen. Die drei Sachen darf ich jetzt öfters machen – toll, oder? 🙂 Allerdings muss ich da, wie beim Steg auch, auf Frauchen warten und neben ihr her gehen, anstatt loszuwetzen. Ich muss mir also noch etwas einfallen lassen, wie ich Frauchen schneller bekomme…

Zum Schluss sollten wir dann noch das Tragen üben. Also rauf auf den Steg und dann dachte ich eigentlich, dass mich Frauchen nimmt. Stattdessen kam meine Lehrerin und hat mich ganz doll in den Arm genommen und mich geknuddelt. Und dafür habe ich auch noch Leckerlis bekommen. Ja wenn das so ist 😉 Frauchen hat mich danach dann allerdings doch geschnappt und hat mich getragen. Als sie mich dann abgesetzt hat, sollte ich stehen bleiben und dann gab es ein dickes Lob zum Schluss.

Spannender Nachmittag, oder? 🙂

Flächensuchhund ~15~

Gina war schuld! Die hat mich die ganze Zeit abgelenkt, jawohl.
Angefangen hat ja alles beim Spielen mit Ahsoka. Da kam Gina um die Ecke und sollte mit uns spielen. Dabei wollte die schon erst gar nicht in den Welpengarten zum Toben kommen. Frauchen hat mich dann geschnappt und ist mit mir rausgegangen, weil ich ja finde, dass Gina schon ein echt knackiges Hinterteil hat. Nur Frauchen ist da anderer Meinung und fand mein Benehmen gar nicht lustig. Als sich dann die Zweibeiner unterhalten hatten, habe ich wiedermal den Rückwärtsgang eingelegt, um Gina zu beeindrucken. Gab aber ein riesen Mecker, weil Frauchen fast über Gina geflogen wäre und sich deswegen selber auf die Nase gelegt hat, bevor sie uns trifft. Ui, war die sauer.

Als es dann endlich losging, habe ich beschlossen, bei Frauchen einiges wieder gut zu machen. Zuerst mussten wir in einer kleinen Gruppe rumsitzen, während ein anderer an uns vorbei gelaufen ist. Zum Glück kam Gina nicht an mir vorbei, so dass ich meine Aufgabe recht gut machen konnte. Als wir dann mit der Fußarbeit dran waren, fing Gina allerdings an herumzufiepsen und hat mich abgelenkt. Das war nicht fair. Meine Aufgabe habe ich zwar so lala hingelegt, aber Frauchen meinte, dass ich das viel besser kann und mich nicht ständig ablenken lassen soll. Beim Obedience-Training gehts ja auch. Jaaaa…. aber beim Obedience sind es andere Hunde und keine knackige Gina. Nur, um das mal klarzustellen.

Anschließend haben wir mit den Geräten geübt. Heute sollten wir Neuen das erste mal über die Leiter laufen. Luna und Ahsoka haben das richtig gut gemacht und natürlich musste ich direkt hinterher. Allerdings soll ich langsam machen und mir überlegen, wo ich meine Hinterpfoten hinsetze. Ist das nicht egal? Hauptsache über die Leiter. Und wenn diese Balken an der Seite praktischer zum Laufen sind als diese andren Bretter mit den Lücken dazwischen, dann gehe ich eben ein wenig breitbeiniger über die Leiter 😉 Meine Lehrerin meinte, dass ich noch üben muss, ruhiger bei so einer Aufgabe zu sein und nicht immer direkt zum Ziel schießen. Blödsinn. Die Aufgabe war, über die Leiter zu gehen und nicht, eine Kür auf der Leiter zu tanzen. So. Meine Zweibeiner fanden mich für’s erste mal auf der Leiter jedenfalls toll und sie haben mich ganz arg gelobt 🙂

Danach durfte ich das erste mal durch einen Sacktunnel rennen. Das ist lustig, weil man an dem andren Ende erst gar nichts sieht und sich dann erstmal umschauen muss, wo die Zweibeiner sind 😉 Herrchen hat dann noch für Luna und Ahsoka den Tunnel aufgehalten und ich musste solange mit Frauchen üben, zu einer Pylone zu gehen. Ich kann ja schon zur Pylone gehen. Aber genauso gut kann ich die dann umwerfen und durch die Gegend kicken 😉 Doof nur, dass mich meine Lehrerin dabei ertappt hat und meinte, dass ich die nicht auffressen soll. Wollte ich ja gar nicht. Ich bin nur der Meinung, dass die gelöchert viel schöner aussehen. Aber gut, dann eben nicht.

Herrchen hat dann mit mir das detachieren geübt und stellt euch vor, Frauchen hat es doch wirklich geschafft, ein Foto zu machen.

Das war’s dann aber auch schon wieder, weil sie die ganze Zeit geschaut hat, wo sich Gina gerade aufhält. Herrchen war jedenfalls begeistert von mir und unsere Baumstamm-Übungen machen sich hier echt bezahlt. Selbst das hinsetzen geht auf den Dingern super 🙂 Frauchen meinte, dass wir das jetzt nur noch mit der Pylone verbinden müssen und dann sitzt die Übung. Na wenn das nichts ist 🙂

Nach dem Detachieren ging es nochmal zum Sacktunnel, vor dem Herrchen jetzt noch einen anderen Tunnel gebaut hat. Unsere Lehrerin meinte, dass wir durch beide durchrennen sollen. Wenn Gina nicht da ist, dann klappt das ja wunderbar und ich habe von meinen Zweibeinern und von meiner Lehrerin ein Lob bekommen. Aber wenn Gina zuschaut, dann mache ich doch so einfache Aufgaben nicht 😉 Zum Glück hat uns meine Lehrerin zusammen gerufen, weil wir das Tragen lassen noch üben sollten. Sonst wären bei mir die Leitungen vor lauter Gina wieder durchgeschmort.

Herrchen hat mich also hochgehoben und dann war ich plötzlich bei meiner Lehrerin auf dem Arm. Ich gebs ja zu: Mit Fremden habe ich es nicht so wirklich, wenn die mir so nah ans Fell kommen. Da musste ich dann doch ein wenig zappeln und stehenbleiben, nachdem mich meine Lehrerin abgesetzt hatte… neee… schnell zum Frauchen. Aber da hatte meine Lehrerin die Idee: Herrchen wird einfach der „Träger“ unserer Gruppe und es sollen alle mit Herrchen üben, dass er sie tragen kann. Das ist doch mal ein Plan 🙂

Nach der ganzen Arbeit ging es dann ans Aufräumen und dann durften wir noch eine Runde suchen. Meine Lehrerin hat sich doch tatsächlich in einen THS-Tunnel verkrochen und es hat ja wirklich ewig gedauert, bis ich sie mal gefunden habe. Frauchen konnte mir da auch so gar nicht helfen, weil sie dachte, dass meine Lehrerin nur hinter dem Schuppen sitzt. Aber da bin ich 4 mal rumgerannt und habe nichts gesehen. Bis Frauchen dann meine Lehrerin gesehen hat und mir einen kleinen Wink geben konnte. Das war eine wirklich spannende Suche. So spannend, dass ich mal wieder vergessen habe, Frauchen mein Bringsel anständig in die Hand zu legen. Das sollen wir jetzt nochmal richtig üben. Frauchen meinte, dass ich das mit meinem Apportel ja toll machen würde. Aber dabei hat sie vergessen, dass ich vorher nicht suchen musste, was ja wirklich sehr aufregend ist.

Zum Schluss musste ich dann noch meine Welpenlehrerin suchen, aber da war ich so gar nicht mehr ganz bei der Sache. Auch ein kleiner Wookiee hat so seine Bedürfnisse und dafür lässt man dann auch mal die Leckerlis in der Dose. Was muss, das muss eben. Aber ich hab sie gefunden und das ist das Wichtigste. Nachts wird es nämlich doch noch ganz schön kalt und wenn sie da hätte sitzen bleiben müssen… neee… meine Aufgabe mache ich schon noch, bevor ich den hundischen Bedürfnisse nachgehe.

Und nun bin ich dann doch ein wenig müde und werde von Gina träumen. Hoffentlich macht Frauchen mal ein Foto von ihr, dass ich mir dann über meine Kudde hängen kann. Hach…

Flächensuchhund ~14~

Was für einen Spaß! Heute ging es endlich mal wieder zur Flächensuche. Wir haben uns in Denkendorf getroffen und direkt, als ich angekommen bin, habe ich Quentin entdeckt – Wetzalaaaaarm! Wenn uns nur Sammy, der Neue in der Gruppe, nicht ausgebremst hätte. So klein und nur am meckern. Pf. Am Wald angekommen, ging es auch direkt los, denn meine Lehrerin ist verloren gegangen. Einfach so. Und ich durfte diesmal doch glatt nicht zuschauen, wo sie hingegangen ist! Frauchen hat mich dann in eine Richtung geschickt… Nase anschalten und los… gefunden… zu Frauchen wetzen, Leckerli einsacken… mit Frauchen im Schlepptau wieder zurückrennen und nächstes Leckerli abholen – super! Der Nachteil an der tollen Suche: Ich darf jetzt gar nicht mehr zuschauen, wo die Leute hingehen und muss das selber herausfinden. Gar nicht so einfach. Aber es macht Spaß und Frauchen hilft mir hier und da, in dem sie mir die Richtung zeigt. Dann ist alles machbar. Und so habe ich ein Lob nach dem anderen bekommen 🙂

Ab und zu ist dann mein Frauchen verloren gegangen. Aber sie wurde immer von den Großen gesucht und da kann ich mich ja drauf verlassen, dass die mein Frauchen zurück bringen. Währenddessen hat Lunas Frauchen auf mich aufgepasst und war ganz begeistert von mir, weil ich so lieb gewartet habe. Das nächste mal darf ich sicher alleine warten, ohne das mich einer hält. Vielleicht kann ich dann ja bei der Suche nach meinem Frauchen helfen 😉

Aber das allerbeste kam zum Schluss: Zuerst habe ich mit Quentin ausgemacht, dass wir uns nächsten Freitag treffen und dann durften wir zur Belohnung eine Runde wetzen. Gina war heute auch dabei und Quentin und ich haben uns überlegt, dass sie eigentlich ein tolles Jagdopfer abgeben würde. Also los, hinterher! Das war ein riesen Spaß. Bis wir über einen Bach gehen mussten und Gina beschlossen hat, durch den Bach zu schwimmen, anstatt die Brücke zu nehmen. Quentin meinte, dass das eine gute Idee sei und ist direkt hinterher. Naja… und ich… hund will ja nicht als Angsthase dastehen. Also Augen zu und rein in den Bach. Frauchen meinte noch, dass ich umdrehen soll, weil auf der anderen Seite nur eine Mauer sei, an der es schwer ist, wieder herauszukommen. Hat man ja bei Gina und Quentin gesehen, wie schwer das ist. Die sind einfach rausgesprungen… Nur ich hing da. Aber nach einigen Strampelversuchen habe ich es alleine geschafft und musste nur schnell wieder zu Gina und Quentin wetzen, bevor wir an die Leine sollten. Wäre doch peinlich gewesen, wenn ich da wieder umgedreht hätte oder mich Frauchen gar aus dem Wasser hätte ziehen müssen. Nene… selber groß. Nach dem Vollbad noch eine Runde toben und das Fell ein wenig trocken wehen, bevor die Zweibeiner mit den Leinen anrücken. Gina hat aber auch wirklich eine super Jagdbeute abgegeben – hat riesen Spaß gemacht. Leider konnten wir unsre Zweibeiner nicht mehr davon überzeugen, dass wir nochmal rennen dürfen und mussten uns verabschieden.

Die Heimfahrt habe ich dann für Trockenarbeiten genutzt und gleichzeitig das Auto von innen anständig sauber gemacht. Ach, Herrchen hatte das erst gemacht? Ähm… wollte sagen: Hab das Auto von innen gesprenkelt.

Flächensuchhund ~13~

Heute ging es zum Training seit langem mal wieder auf den Platz. Geräteübungen standen auf dem Stundenplan. Allerdings hat Frauchen mich als erstes am Baum festgebunden – tolle Geräteübung. Zum Glück konnte ich ihr zuschauen, wie sie mit den anderen Zweibeinern ganz viele Sachen aufgebaut hat. Meine erste Aufgabe war die Wippe: Wenn meine Zweibeiner die festhalten und langsam mitkippen, dann renn ich da ja richtig gerne drüber – obwohl ich ja langsam gehen soll 😉 Aber wenn ich die Wippe alleine kippen soll – wuuuaaaahhhh, das ist unheimlich! Da hüpf ich dann lieber zur Seite runter und warte, bis meine Zweibeiner wieder an „Ort und Stelle“ stehen.

Anschließend ging es zum THS-Steg, sehr langweilig, sag ich da nur. Durch den Tunnel rennen ist dagegen ja noch ganz witzig. Allerdings soll ich mich danach hinsetzen und darf nicht weiterrennen. Ist das neu?! Das ganze Gerümpel, dass auf dem Boden verteilt lag, fand ich dann genauso langweilig wie den THS-Steg… Find ich ja so gar nicht schwer. Danach meinte Frauchen, ein wenig mit mir Unterordnung laufen zu müssen, was ich aber nicht lange mitgemacht habe, weil sich Herrchen gelangweilt hat und das geht ja gar nicht. Also schnell zu ihm rennen und dann weiter zur nächsten Station: Detachieren. Zuerst musste ich ein paar mal die Pylone ansteuern. Kann ich 🙂 Wobei Frauchen immer lachen musste, weil ich da einfach immer ein „Außen“ draus gemacht habe und um die Pylone gerannt bin. Aber sie meinte, wenn ich das auch anders herum schaffe, dann kann sie mich schon an der Pylone steuern und findet das gar nicht so dumm. Also gabs Leckerlis 🙂 Danach ging es auf diese Dinger drauf, was Herrchen mit mir geübt hat. Schließlich sind wir beide das eingespielte Baumstamm-Besetzungs-Team und da war das Ganze auch nicht mehr schwer. Frauchen meinte, dass jetzt nur noch fehlen würde, dass ich Richtungen verstehe, in die sie mich schicken. Ich muss also erst zur Pylone rennen und dann weiter auf so ein Teil hüpfen, zu dem mich Frauchen schickt. Das will sie dann das nächste mal mit mir angehen. Bin ja gespannt, wer da anfangs mehr laufen wird, hihi.

Zum Abschluss ging es noch über die THS-Treppe und durch einen Reifen durch… dann musste ich nochmal liegen bleiben und warten, bis Frauchen mich ruft… und dann wurde es lustig: Wir sollten uns tragen lassen. Mia war als Erste dran, um uns nochmal zu zeigen, dass es sehr praktisch sein kann, sich tragen zu lassen, weil hund so die Pfoten schonen kann. Frauchen meinte, dass das kein Thema für mich sei. Schließlich trägt sie mich ja noch und deswegen durfte ich dann auch auf den Steg laufen und musste warten. Allerdings hat mich dann meine Lehrerin geschnappt und das fand ich dann ja nicht so witzig. Einmal kräftig zappeln und ich hatte wieder den Steg unter den Pfoten. Glück gehabt. Leider bin ich so nicht davon gekommen und musste nochmal bei ihr auf den Arm. Aber diesmal mit Leckerlis und das machts dann doch einfacher. Frauchen hat mich danach auch nochmal auf den Arm genommen und getragen, damit ich die Übung richtig aufhöre und dann wars aber auch echt genug. Meine Lehrerin meinte, dass da irgendwelche Leute kommen und einen zehn Meter weit tragen. Wenn die mich einfach mitnehmen?! Meine Lehrerin kenn ich ja – da ist das nicht so schlimm. Aber wenn dann auch noch Fremde mir ans Fell sollen… Ich glaub, die Übung schieben wir mal ganz weit nach hinten. So.

Zum Glück durfte ich am Ende noch zweimal Suchen. Das erste mal hat sich meine Lehrerin versteckt und sie meinte, dass es toll sei, mit wieviel Spaß ich dabei sei. Während sie mit Frauchen gequatscht hat, habe ich mein Geschäft erledigt und für ein Lacher gesorgt. Aber hey… was muss, das muss. Und nach der ganzen Arbeit muss das erst recht! Dann hat sich ein Mädchen versteckt, die ich noch nicht kannte. Als ich sie nach einer Weile suchen gefunden habe, musste ich sie erstmal abschnüffeln, bevor ich wieder zu Frauchen gerannt bin. Und vor lauter „Das muss ich dir erzählen“ hab ich das Bringsel verloren und musste wieder zurück rennen. Zum Glück hab ich das noch selber gemerkt, sonst hätte ich alles nochmal machen müssen. Dann schnell Frauchen zeigen, wo ich sie gefunden habe… und der Held des Tages heißt Wookiee 😉

Ja, ich mach das Suchen wirklich gerne und freu mich jetzt schon auf nächste Woche.

Flächensuchhund ~12~

Es ist 21.30 Uhr und ich komme gerade von der Nachtsuche zurück. Das war mal wieder ein riesen Spaß!
Heute waren ganz viele Schulkameraden dabei, sogar zwei, die wir in dem anderen Verein kennengelernt hatten. Schade nur, dass man im dunkeln nichts sieht und gar nicht zuschauen kann, wie die anderen ihre Aufgabe so meistern. Gefunden wurden jedenfalls alle 😉

Ich musste zuerst meine Suchlehrerin finden und dann meine beiden anderen Lehrerinnen aus der Junghundgruppe. Und das nicht nur einmal. Die sind ständig mit meinem Bringsel abgehauen und ich musste mir das zurück holen. Dafür habe ich gleich mal meine Erste-Hilfe-Maßnahmen getestet und ihnen das Gesicht vom Dreck befreit, um sicher zu gehen, dass sie noch Luft bekommen. Weiß hund ja nie, wenn sie es immer so eilig haben, mit meinem Bringsel davonzurennen… da muss hund sich ja seine Gedanken machen. Jedenfalls habe ich von Frauchen immer ein dickes Lob bekommen. Und noch besser: Wenn ich Frauchen zeige, wo der Bringseldieb sitzt, dann bekomme ich von dem auch nochmal ein dickes Lob und (!) Leckerli aus der Dose. So langsam verstehe ich das Spiel und weiß, warum die anderen immer breit grinsend nochmal losrennen, obwohl sie ihr Bringsel haben.

Zwischendurch musste ich dann an Weiberkram teilnehmen: Frauchen hat mir mit meinen Lehrerinnen ein neues Halsband zusammen gestellt. Verena war auch da und die macht die Halsbänder und Geschirre selber. Und das kann Frauchen sich ja nicht entgehen lassen. Zumal sie meint, dass ich ein Neues bräuchte, weil das Monsterhalsband ausgemonstert hat. Jetzt musste nach dem Bienchen und dem Monsterhalsband also ein Neues her. Ihr dürft gespannt sein.

Zum Schluss kam dann allerdings das Beste: Meine Gelegenheit! Also DIE Gelegenheit! Meiner Junghund-Lehrerin sind die Leckerlis ausgegangen und in meiner Dose waren noch jede Menge Wurststückchen. Da habe ich ihr doch einfach mal welche abgegeben… und nun mal sehen, welchen Bonus sie sich dafür einfallen lässt 🙂 Samstag… ach genau, muss ich ja auch noch berichten: Ich bin jetzt in der nächsten Klasse. „Basis“ nennt sich die. Luna, meine Klassenkameradin ist auch da und bei ihr in der Gruppe war noch ein Platz frei. Da darf ich dann meine erste Schulstunde mit ihr absitzen und bin jetzt schon gespannt, was mich erwartet. Frauchen meinte allerdings, dass wenn das noch nix für mich sei, dass ich dann nochmal zur eben „bestochenen“ Lehrerin gehen darf. In der Basisklasse darf man nämlich nicht mehr spielen *seufz* Naja, ich werde berichten. Die Lehrerin kenn ich ja schon aus dem DogDance und find sie ganz lustig. Zumindest freut sie sich, wenn ich mich freue und lacht über meinen Unfug. Das kann also nur gut werden. Und wenn nicht, dann wiederhole ich die 4. Klasse eben nochmal… da rennt ja schließlich mein Wurst-Bonus herum 😉

Ja… soviel von der Suchhund-Schule. Ein toller Abend, der richtig Spaß gemacht hat. Und nun widme ich mich meinem Pappkarton, den meine Zweibeiner doch wirklich einfach so wegwerfen wollten. Den werde ich jetzt schreddern und dann gehts irgendwann ins Bett.

Flächensuchhund ~11~

Ich komme gerade von der Schule wieder und bevor mir die Augen zufallen, diktier ich meiner Tippse noch schnell ein paar Zeilen.

Heute morgen sind wir statt in die Hundeschule oder in den Wald in eine ganz andere Hundeschule gefahren. Unsere Lehrerin hat noch andere Hunde gefunden, die genau das gleiche lernen wie wir und heute sollten wir mal zusammen üben. Dort angekommen, haben wir unsere Lehrerin mit Mauri und Wanda, Quentin und Luna getroffen und zusammen sind wir erst noch eine kleine Runde gelaufen.Wähernd der Gassirunde haben wir alle Luna bewundert, die dafür gesorgt hat, dass meine Lehrerin keine Gassitüten verschwenden muss. Mehr sag ich dazu jetzt mal nicht mehr, hihi.

Dann kamen ein paar ältere Männer und unsere Lehrerin und Lunas Frauchen sind mit denen in ein Gebäude gegangen. Quentin hat mit mir draußen gewartet, denn stellt euch vor: Da dürfen wir Fellnasen nicht mit rein. Bekloppt, oder? Hundeschule, in die die Hunde nicht dürfen. Naja… Ich hatte mit Quentin meinen Spaß, bis es endlich zur Suche ging. Wir sind auf eine Wiese mit einigen Holzstapeln gegangen und da musste Wanda anfangen und zeigen, was sie kann. Gut hat sie es gemacht 🙂 Irgendwann war ich dann auch mal an der Reihe (stellt euch vor: Heute wirklich nicht als Erstes wie sonst immer. Pf)  Ich musste eine von der anderen Hundeschule suchen. Gar kein Problem, denn die hat sich hinter dem Holzstapel versteckt. Ich habs genau gerochen, hihi. Allerdings habe ich vor lauter Klassenkameraden und neuen Leuten mein Bringsel wieder Frauchen vor die Füße gespuckt, anstatt ihr in die Hand gelegt. Das fand Frauchen nicht so gut und meinte, warum wir das grad immer üben… Käse habe ich trotzdem bekommen und durfte gleich wieder los, den nächsten suchen. Nach Luna kam dann ein Hund der andren Hundeschule. Der hatte ein ganz anderes Geschirr an als wir – sehr schick! Allerdings durften wir ihm nicht Hallo sagen, weil das ein Motzrüde sei. Schade. Ich hätte mir seine Schulsachen gerne genauer angeschaut. Aber dann halt nicht.

Anschließend haben die Männer, die uns nicht ins Haus gelassen haben, sich verabschiedet und wir durften auf deren Hundeplatz mit deren Geräten üben. Auf dem Weg zur Wiese ging es an so komischen Kisten vorbei und da meinte Frauchen zu mir, dass ich da reinkomme, wenn ich spinn. Ja genau… große Augen hab ich gemacht. Sie meinte, dass da wirklich die Hunde reinkommen, wenn sie nicht gebraucht werden. Na zum Glück gibt es sowas bei uns in der Hundeschule nicht!

Aber weiter im Text… Zuerst bin ich mit Frauchen über einen Gerümpelplatz gelaufen. Da lag mal viel Zeug rum. Wenn ich meine Sachen so liegenlassen würde… Anschließend bin ich auf einen Steg gehüpft und hin-und hergelaufen, bis Frauchen mich runtergehoben hat. Die nächste Station war so ein Tunnel, der ja erst ganz schön unheimlich war. Das war ein Tunnel aus Stein, durch den ich gar nicht richtig gepasst habe. Gruselig. Bis meine Lehrerin kam und mir gezeigt hat, dass am andren Ende Frauchen auf mich wartet. Ja na dannnnn! Kopf eingezogen, Schwanz runtergeklappt und ab durch den Tunnel. Hihi. Bin ja schließlich kein Angstberner. Und weil es so gut war, gleich nochmal. Aber das hat dann auch gereicht. Meine Lehrerin meinte, dass ich nicht größer sein dürfte. Ich muss also noch wachsen, damit ich da nicht mehr durch den Gruseltunnel muss. Merken!

Dann ging es noch auf so lustige Dinger, auf die ich hüpfen und dann sitzen sollte. Kein Thema, nachdem ich ja mit Herrchen inzwischen Extrem-Baumstumpf-Hüpfen betreibe… da ist das ein Klacks für mich. Und zu diesem Kegelding laufen kann ich auch. Sogar drum herumlaufen. Das ich da stehen bleiben soll… hat mir das jemand gesagt? Nö. 😉 Unsere Lehrerin hat am Schluss noch über die Übung gesprochen und meinte, dass Mauri das einmal richtig gut gemacht hätte und dann angefangen hat zu schlampern. Aber das sei eh mehr eine Übung für Hütehunde, dieses „in die Richtung schicken“. So hat sie es genannt. Also eine Übung für mich. Aha!… öhm… ja…

Zum Abschluss haben Quentin, Luna und ich noch ein wenig Grundgehorsam mit unsren Zweibeinern geübt und sind um die jeweils anderen herumgelaufen, die sich nicht bewegen durften. Wir Fellnasen haben beschlossen, dass wir den Quatsch mal mitmachen, in der Hoffnung, danach toben zu dürfen. Doch bevor wir da wieder gehen durften, mussten sich die Zweibeiner ja noch unterhalten und Mauri sollte von dem einen Mann noch getragen werden. Da mussten wir Fellnasen dumm herumsitzen und warten.

Und dann: Dann durfte ich endlich mit Luna noch eine Runde wetzen. Herrlich! Und wir waren uns beide einig: Unsere Hundeschule ist viel sympatischer und wir werden auch (fast) nie mehr Unfug machen, wenn wir nur nie in so eine Schule gehen müssen. Also f-a-s-t nie… nur noch manchmal 😉 Und nun: Mittagsschlaf. Gute Nacht ihr alle.

Flächensuchhund ~10~

Heute ging es mal wieder zur Waldebene Ost zur Flächensuche. Oder doch eher zum herumkaspern? 😉
Wir durften nämlich alle von der Leine und den Weg zu unserer Bank durch die Gegend springen. Und die alten Herrschaften mal so richtig aufmischen macht einfach nur Spaß. Auch wenn die Zweibeiner sich über mich totgelacht haben, weil ich die Bremse oft nicht gefunden habe. Mir doch egal. An der Bank angekommen, war ich als Gruppenküken wieder als Erster dran. Meine Lehrerin hat sich versteckt… allerdings so einfach, dass ich gar nicht erst groß suchen musste. Lachen musste ich trotzdem wieder und dabei habe ich mal wieder mein Bringsel verloren. Meine Lehrerin meinte, dass das bestimmt zu klein für mich sei. Zum Glück hat mir Frauchen meine Beißwurst mitgenommen und als sich meine Lehrerin dann richtig versteckt hat, habe ich auch alles richtig gemacht 🙂 Nun steht auf Frauchens Einkaufszettel ein größerer Dummy mit Haken für mich. Was hat die sich da auch nur bei gedacht. Ich bin ein Berner und brauche was anständiges zwischen den Zähnen. Nicht so ein Bringsel für Schoßhündchen.

Dann hat mich Frauchen doch wirklich alleine gelassen und sich für die Großen versteckt. Zum Glück hat meine Lehrerin auf mich aufgepasst und ich musste nicht ganz alleine auf sie warten. So eine Aufregung: Wookiee allein im Wald. Aber alle meinten dann zu Frauchen, dass ich das gut gemacht hätte. Jawohl.

Zum Abschluss durfte ich nochmal Jaques Frauchen suchen und die hat sich genauso wie Hummels Frauchen, die ich auch gefunden habe, darüber totgelacht, wie ich angerannt komme, wenn ich sie gefunden habe. Jaques Frauchen geht sogar zur Seite, damit ich sie nicht umrenne. Na warte… wenn ich mal groß bin. Dann dürft ihr alle eure Eishockey-Ausrüstung anziehen 😉

Auch wenn ich mein Bringsel nicht immer anständig zu Frauchen bringe – das Suchen macht sooooo einen Spaß! Da kann man sowas schon mal vergessen… irgendwie 🙂

Flächensuchhund ~9~

Heute stand in der Flächensuch-Stunde „Nachtsuche“ auf dem Stundenplan. Das hört sich nicht nur aufregend an, das ist ganz schön aufregend. Das geht ja schon damit los, dass wir Fellnasen alle am leuchten waren und das sieht ganz schön lustig aus, wenn die Lichter durch die Gegend wuseln 😉 Getroffen haben wir uns jedenfalls auf dem Hundeplatz, weil wir in der warmen Hütte warten durften, bis wir dran waren. Draußen ist es inzwischen richtig kalt geworden und die Zweibeiner sind ja doch ganz schön empflindlich, was Kälte angeht. Ich merk das gar nicht so und frag mich jedesmal, was die haben. Frauchen meinte, dass ich auch schon Winterfell hätte und da hab ich sie erstmal doof angeschaut. Ich habe nämlich gar nicht gemerkt, dass ich irgendwann mal ein Fell ausgezogen und ein neues angezogen habe. Aber wenn die das sagt…

Für meine erste Suche hat sich jedenfalls meine Lehrerin auf dem großen Hundeplatz versteckt. Das ist toll, wenn hund die riesengroße Wiese ganz für sich alleine hat. Da gibt es viel zu schnüffeln! Aber ich musste ja arbeiten und so habe ich sie fleißig gesucht… in jeder Ecke… bis Frauchen mir einen Wink gegeben hat, wo ich suchen muss. Und da saß sie dann – mit meinem Bringsel. Schnell das Bringsel geschnappt und zu Frauchen gerannt. Natürlich habe ich dieses olle Bringsel beim Wetzen wieder verloren – war ja klar. Aber ich hatte es nunmal eilig zum Frauchen, weil ich ihr ja berichten musste, dass ich meine Lehrerin gefunden hatte. Zum Glück! Sonst hätten wir alle wieder nach Hause fahren müssen. Meine Lehrerin meinte dann zu Frauchen, dass sie mich ruhig länger suchen lassen soll und mir erst helfen soll, wenn ich doof durch die Gegend schaue und mit Fragezeichen um mich werfe.

Schade nur, dass meine nächsten Suchen kleiner waren und Frauchen ihre Aufgabe gar nicht üben konnte. Stattdessen sollte ich beim Bringseln nicht mehr schlampern. Gar nicht so einfach, wenn hund sich immer so doll freuen muss, wenn hund jemanden gefunden hat. Das ist aber auch jedesmal spannend! Und die freuen sich immer alle so, wenn ich sie aus dem Gestrüpp befreie und einen feuchten Knutscher ins Gesicht drücke. Da kann hund ja wohl schon mal ein wenig schludrig mit dem Bringsel sein und das unterwegs verlieren, oder? Vor allem, wenn der Schwanz so doll am wedeln ist, dass alles wackelt und ich so gar nichts mehr unter Kontrolle hab. Da muss ich mich auf meine vier Pfoten konzentrieren und kann nicht auch noch an das Bringsel in meiner Schnauze denken. Nur meine Junghundklasse-Lehrerin, die ja auch in der Suchklasse ist, hatte sich einmal nicht gefreut. Im Gegenteil: Sie stand mit dem Rücken zu mir und hat gar nichts gemacht, als ich mein Bringsel bei ihr abgeholt habe. Doof. Da konnte ich das Bringsel dann auch Frauchen in die Hand legen, denn mit dem Schwanz musste ich ja da nicht rudern, wenn sie sich nicht freut, gefunden zu werden.

Für meine letzte Suche hat sich Quentins Herrchen für mich versteckt. Es ging in den aufregenden Welpengarten, der ja voll von Leckerlis ist. Frauchen meinte zu mir, dass ich mich nicht ablenken lassen soll und so bin ich wieder losgerannt und habe fleißig gesucht. Suchen ist eh toller als Leckerlis… die bekomm ich auch so. Nachdem ich dann Quentins Herrchen gefunden habe, Frauchen brav das Bringsel in die Hand gelegt habe, hat sie ein wenig mit mir vor lauter Begeisterung gespielt. Aber Quentins Herrchen kam gar nicht zurück.  Und da meinte Frauchen „Zeigs mir“ und ich bin mit ihr schauen gegangen, warum er einfach hinter dem Baum sitzen geblieben ist. Bei ihm angekommen, hat er mich nur angeschaut… und da ging mir ein Licht auf: Quentins Frauchen hat so begeistert von meinem feuchten Knutscher erzählt und das ich mich ja so freuen würde… das wollte er sicher auch. Bitte schön 😉 Was waren die Zweibeiner stolz auf mich – jawohl. Klein Wookiee hat den Laden zum Abschluss doch noch gerockt, hihi.

Jetzt muss ich nur noch ein wenig üben, meine ganzen Körperteile irgendwie unter Kontrolle zu halten und dann bin ich schon fast so gut wie die Großen in meiner Klasse. Finde ich zumindest…

In dem Sinne: Gute Nacht.

Flächensuchhund ~8~

Mein heutiges Motto: Ich geb Gas, denn bei der Suche kommt es schließlich auch auf die Schnelligkeit an. Das hund beim Wetzen schon mal das Bringsel verlieren kann, ist dann halt so, finde ich. Meine Zweibeiner fanden das weniger und so durfte ich gar nicht mehr richtig suchen, sondern musste wieder üben, dass Bringsel in die Hand zu legen. Ätzend. Das macht doch gar kein Spaß! Deswegen bin ich dann lieber so durch die Gegend gerannt, mir doch egal. Schade nur, dass die andren Hunde nicht mitgemacht haben. Im Gegenteil: Als ich zu ihnen hingerannt bin, habe ich von allen Seiten Mecker bekommen. Und meine Lehrerin war auch nicht begeistert von meiner Schnelligkeit. Sie nannte das „Wookiee hat heute einen schlechten Tag“. Pf. Schlechter Tag. Da rennt man sich die Pfoten aus dem Leib und dann kommt sowas. Beim nächsten mal werde ich mir wieder Mühe geben, dass Bringsel in der Schnauze zu halten und dann eben nicht so schnell zu sein. Mal sehen, ob ich dann wieder ein Lob bekomme…

Flächensuchhund ~7~

Heute hieß es um 16 Uhr wieder Menschen im Wald finden und mein Bringsel retten 🙂

Als erstes musste ich meine Lehrerin finden – das war einfach, weil sie sich gleich hinter den ersten dickeren Baum gesetzt hatte. Danach hat sich Lunas Frauchen für mich ein paar mal versteckt. Als sie weiter weggegangen war, musste ich dann doch mal Frauchen fragen, ob ich wirklich so weit gehen soll. Und dann saß sie noch nicht mal hinter einem Baum, sondern im Gestrüpp. Das ist ja was ganz Neues. Hummelchens Frauchen habe ich dann aber schneller gefunden, nachdem ich nun gelernt habe, dass die Menschen sich nicht nur hinterm Baum verstecken können.

Zwischendurch musste ich dann mein Herrchen rufen, der immer für die Großen in meiner Klasse unterwegs war. Aber das war ihm egal. Auch als ich den Wald angefangen habe zu schreddern… pf. Dann halt nicht.

Zum Abschluss hat sich dann nochmal meine Lehrerin versteckt. Diesmal weiter weg als beim ersten mal. Herrchen hat mich dann losgeschickt, aber ich musste Frauchen nochmal fragen, ob ich jetzt wirklich endlich losrennen darf. Und dann habe ich sie auch ganz schnell gefunden. Zugegeben: Ich habe hinter dem Baum geschaut, hinter dem sie sich das erste mal versteckt hatte. Aber als sie da nicht war, habe ich schnell weitergesucht…. und mein Bringsel gefunden 🙂

Wenn es nach mir geht, könnte ich den Spaß den ganzen Tag machen. Aber leider mussten wir dann auch schon wieder nach Hause gehen. Auf dem Rückweg gab es dann aber noch etwas zu lachen: Luna macht die gleichen Flausen wie ich und sorgt für Lüftungslöcher in den Ärmeln von ihrem Frauchen, hihi.  Also nicht, dass ich sowas noch machen würde… aber manchmal… öhm ja…. ich nenne es „Jungspunt-Wahnsinn“… so 😉