Nach der Pampa links

Wir sind wieder aus unserem Urlaub zurück. Ja genau… wir waren 4 Nächte in der Pampa, also um genau zu sein hier:

Was ich so erlebt habe, lässt sich eigentlich recht schnell zusammenfassen:
Kühe, Kuhgatter, noch mehr Kühe und noch mehr Zäune. Aber der Reihe nach.

Samstag sind wir losgefahren – ich hatte natürlich mehr Gepäck dabei als meine Zweibeiner, so wie sich das gehört. Nach einer längeren Autobahnfahrt, ging es endlich ins Grüne… und noch mehr Grün und ein Bauernhof, der einen eigenen Ortsnamen hatte… und noch so einer und noch so einer… und dann links den Berg hoch… 5 Spitzkehren ins Nichts und dann waren wir angekommen.

Da in diesem Grünland hatten sich die Zweibeiner eine kleine gemütliche Wohnung ausgesucht, die für mich einen perfekten Balkon hatte. Deswegen hat Herrchen mich im Urlaub auch immer Balkonhund genannt. Das war klasse: Rausschauen und Katzen beobachten, oder die Kühe. Und ab und zu ist mal ein Bauer vorbeigefahren. Also die Betonung liegt auf ab und zu… obwohl wir an der Hauptkreuzung wohnten 😉

Nachdem dann meine Sommerresidenz wohnlich eingerichtet war, sind wir auch gleich losgezogen. Unser Ziel war ein Moor ganz in der Nähe. Also Wiese runter, Wiese rauf und dann standen wir da wie die Ochsen vor’m Berg. Ein Kuhgatter. Unser erster Zaun. Dahinter diese Bewohner hier

Zum Glück waren da ein paar nette Leute, die uns sagten, dass wir da einfach durchgehen können. Das sei in der Gegend normal, dass die Wanderwege durch die dauerbimmelnden Kühe führen. Na dann war das ja schon mal geklärt. Allerdings bin ich kein Taschenfiffi und ich hatte keine Chance, durch dieses komische Teil zu gehen, um auf die Kuhwiese zu kommen. Also mussten die Zweibeiner das komplette Gatter öffnen. Und da standen wir dann und wurden erstmal blöd angeschaut. Was heißt erstmal… die ganze Zeit!

Und dann haben die da uns auch noch über die ganze Wiese begleitet. Fanden mich seltsam, meine Rute toll (glaub, die waren neidisch auf meinen Puschel) und irgendwie haben die von der Individualdistanz noch so gar nichts gehört. Kurz: Aufdringlich ist noch untertrieben gewesen.

Aber wir haben es dann doch geschafft, ans andere Ende zu kommen, ohne das ich Fell lassen musste. Und da standen wir dann vor dem nächsten Zaun. Diesmal allerdings die einfache Variante: Stromteil auf, alle durch, Stromteil zu. Und die Bimmeltiere konnten nicht mehr mit weitergehen. Uffz. Also weiter quer über die Wiese und siehe da – das nächste Kuhgatterteil, durch das ich nicht mit durchgehen konnte. Das war auch noch so blöd, dass mitten drin Stacheldraht war. Frauchen hat sich dann davor gestellt und mich irgendwie mit einem Leckerli durchgeführt. Keine Ahnung wie, aber ich stand dann auf der anderen Seite. Juhu. Kein Zaun, keine Wiese… sondern vor dem Moor 🙂

Da sind wir auf einem lustigen Holzboden gelaufen, bei dem sich Herrchen totgelacht hat und dann konnte man solche Stege hier gehen

und stand mitten in diesem Moor.

Für mich ein wenig langweilig, zumal ich an der Leine bleiben musste. Aber die Zweibeiner fanden es da schön. Also ging es diesen Holzweg immer weiter und dann

Genau… der nächste Zaun… die nächsten Bimmeldinger. Eigentlich ging der Weg da rechts an dem Zaun entlang weiter. Aber dazu mussten wir uns erst wieder irgendwie durch ein Gatterteil bringen und da oben wären wir dann wieder mitten unter diesen Bimmeltieren gewesen und die waren nicht so klein, wie die ersten Kühe. Deswegen haben meine Zweibeiner beschlossen, dass wir einfach wieder umdrehen. Also wieder durch Gatter eins, dann den Stromzaun auf, Stromzaun zu… lästige aufdringliche Minikühe vom Fell halten – und diesmal kamen dann wirklich alle mir hinterher! – nächstes Gatter auf und schnell nach Hause, um zu schauen, ob die mir meine Rute nicht abgefressen haben. Zum Glück waren noch alle Haare da. Aber sowas muss ich dann doch nicht nochmal haben.

Am nächsten Morgen war Herrchen der Meinung, wir müssten unseren ersten Berg bezwingen. Also ging es hier rauf:

Also da diesen Schlangenweg hoch auf die andere Bergspitze. Hier hatten wir fast Halbzeit. Das ist an der Alpe, die auf dem Bild mit dem roten Dach zu sehen ist.

Und dann ging es noch weiter hoch und noch weiter hoch und oben angekommen, stellten wir fest, das unser Wanderweg… naaa???… genau, über eine bewohnte Kuhweide weiterging. Aber da mir das gestern nicht geheuer war, sind wir um die Weide irgendwie herumgelaufen und dann haben wir das Gipfelkreuz erreicht.

Zwar nicht das, was wir eigentlich erreichen wollten, denn eigentlich konnte man von da oben aus zu dem großen Alpensee runterschauen. Aber da uns da die Bimmeldinger dran gehindert haben, nahmen wir eben dieses Kreuz hier

Zack war der Vormittag rum… mein Mittagessen hat sich auf den Nachmittag verschoben und von meinem verpassten Vormittagsschlaf will ich mal gar nicht erst reden.

Abends waren wir dann nicht so weit weg, sondern haben uns von einem Hügel aus den Sonnenuntergang angeschaut

Da hinten neben der kleinen Kirche – da hatte ich übrigens meinen Napf stehen. Nachdem die Sonne weg war, sind wir noch in eine kleine Gaststätte gegangen (ganz rechts das Haus auf dem Bild). Meine Zweibeiner hatten Hunger (mich fragte natürlich keiner). Aber da wir die Zeit so vertrödelt hatten, gab es nur noch Kleinigkeiten für die Zweibeiner und ein Wurstzipfel für mich. Gaststätte merken! Wichtig! So habe ich dann die nächsten Tage meine Zweibeiner immer daran erinnert, dass wir dahin zu gehen haben…da gab es die Wurst. Allerdings half alles bocken und aufstampfen nichts mehr. Die hatten nämlich die nächsten Tage Ruhetag. Was auch immer das ist. Kein Wurst. Egal, was ich anstellte.

Morgens sind wir übrigens immer zu dieser Bushaltestelle hingegangen. Die war gleich neben dem Nachbarshaus. Hier muss man warten… nach links und nach rechts schauen…

mit leeren Magen Berge klettern…

…und Morgenpipi machen bzw. Nachrichten hinterlassen… Nicht zu vergessen: Kuhgatter und Bimmeltiere. Ja, morgens schon. Zumindest auf dem Rückweg, weil wir zu lange im Wald waren.

Und wenn wir dann zurück gekommen sind, dann lagen in diesem Bushäuschen die Brötchen für die Zweibeiner

In der Pampa gab es sonst nämlich genau Nichts. Ich also müde, die Zweibeiner mit Frühstück in der Hand ab nach Hause. Pfoten für den nächsten Ausflug ausruhen.

Eine Mittagsrunde haben wir in Fischen gedreht. Da gab es einen kleinen Wald, in dem meine Lieblingstiere wohnten. Eichhörnchen. Jede Menge Eichhörnchen. Ich musste leider – mal wieder – an der Leine bleiben. Aber zuschauen konnte ich dann doch einigen. Und stellt euch vor: Eins davon war so frech und hatte Herrchen Nüsse aus der Hand geholt und direkt verbuddelt.

Das hier: 😉

Eine andere Mittagsrunde haben wir am großen Alpensee gedreht. Allerdings war es da ganz schön voll und überhaupt war es an dem Mittag so warm. Da habe ich nur schnell meine Mauken ins Wasser gesteckt und dann ging es wieder zurück auf meinen Balkon.

Die nächste größere Runde wollten wir am Eistobel drehen. Das hatte uns unsere Vermieterin empfohlen. Als wir da ankamen, waren wir alle zufrieden: Weit und breit kein Kuhzaun zu sehen.

Also los… mal wieder vor dem Frühstück aus der Bushaltestelle… ging es durch ein kleines Stückchen Wald und dann… ja dann standen wir vor einem Drehkreuz. Da mussten die Zweibeiner Eintritt bezahlen. Das wäre ja ok gewesen. Allerdings war dieses Drehkreuz mal wieder nichts für mich schlanken zierlichen Berner. Wie soll hund da denn bitte durchgehen können?! Diesmal also nicht von Kühen, sondern von einem Drehkreuz ausgebremst, ging es wieder zurück zum Auto. Aber ich konnte endlich mal ohne Leine flitzen, das war ja auch mal wieder schön 🙂

Was wichtig wäre zu erwähnen: Ich bin Wandern:

Soviel Zeit muss sein.

Viele Kühe und noch mehr Zäune und Kuhgatter später mussten wir dann leider wieder unsere Sachen packen. Also Frauchen meine Sachen und ich Herrchens Socken. Aber bevor es dann zurück auf die Autobahn ging, sind wir die 5 spitzen Spitzkehren runtergefahren und dann rechts und an vielen Bauernhöfen vorbei und durch irgendwie so gar keine Ortschaften durch… und dann einen Berg hoch und noch mehr Kurven und rum und num und wieder zurück auf einen Parkplatz.

Da sind wir ausgestiegen und losgelaufen zu einem Fluss. Allerdings konnten wir da nicht rüber und mussten wieder zurück, außenrum, durch ein Tor durch und dann waren wir hier:

Das war was für mich! Nicht so tiefes Wasser zum Pfoten kühlen, keine festen Wege und ganz viel zu schnüffeln. Dabei rauf und runter und um Ecken rum… ach, ich zeig euch das:

Da waren dann sogar Leute am klettern und sind ins Wasser gesprungen und sowas. Allerdings war gegen später doch mehr los, so dass ich wieder nur an der Leine laufen konnte. Aber egal. Als wir da durch waren, kamen wir an einem Parkplatz raus und da standen wir dann – typisch Nicht-Einheimisch 😉 Die Schilder sind hier nicht einfach und da waren dann auch schon wieder diese Bimmelviecher und kein Wald mehr und überhaupt. Also haben wir beschlossen, wir gehen den gleichen Weg wieder zurück. War mir ja grad recht, hatte ich doch noch so viel zu schnüffeln…

Die Runde fand ich ja am allerbesten 😀

Anschließend gab es noch was zu Naschen und dann ging es zurück nach Hause. Und da sind wir nun wieder 🙂

 

 

 

 

Auf dem Holzweg

Heute sind wir nach Holzgerlingen gefahren,

um uns den Holzweg anzuschauen. Und die beiden hier waren die ganze Zeit dabei

Mit Herrchen habe ich zusammen einen Baum ausgemessen

Ich konnte selber Musik machen mit diesen hängenden Baumstämmen und ordentlich Gebell dazu

Dann ging es über einige Holzbänke an einem kleinen Steinbruch vorbei

Das hier ist ein Waldbewohner 😉

Und dann haben uns die Wegbegleiter die Ameisen erklärt 

Auf der einen Seite konnte ich balancieren…    

und auf der anderen Seite gab es einen Ameisenlabyrinth, das ich superlustig fand. Drüber, drunter und durch und so 😉

Ameise sein ist super lustig 😉

An einem Holzklotz habe ich gelernt, wieviele Hundelitfaßsäulen in einer Stunde wachsen.

Und das Waldtelefon durfte ich auch mal ausprobieren.

Anschließend sollten wir leise sein und dem Wald zuhören.

Herrchen meinte, er würde nur mich und mein Hecheln hören. PF.

Zum Schluss haben wir noch unterschiedliche Bäume wiegen dürfen

Und dann war die Runde auch schon wieder zu Ende.

Ich fand es hier toll 😀

Tante Physio und mutiger Wookiee

Ok, ich gebe es ja zu. Manchmal brauche ich etwas länger, um zu verstehen, was toll ist. Aber vorsichtig ist der Wookiee im Porzellanhaus – oder so ähnlich. Heute fand ich meine Tante Physio aber so klasse – also sie ist ja immer toll und ich setz mich auch wieder freiwillig zu ihr hin, wenn sie mir mal kurz weh getan hat (hat aber auch einige Physiostunden gedauert 😉 ) – aber heute musste ich Tante Physio auch mal meinen Unterboden zeigen. Ja genau… hoch die Pfoten… und schaut mal, wie sich Tante Physio darüber freut

Sie hat meine Auszeichnung wohl verstanden. Wunderbar. Also weitermachen 🙂

Training

„Danke für die Information“ – ein Satz, über den die Zweibeiner heute sehr viel gesprochen haben. Frauchen findet den Gedanken gut und ich sowieso.
Deswegen halten wir den hier einfach mal fest, damit der Gedanke nicht verloren geht.

 

Ausflug bei Mössingen

Heute ging es Richtung Mössingen in einem recht lustigen Wald 🙂

Nach den ganzen Brücken sind wir zu einem Platz gekommen, der „Dicke Eiche“ heißt. Frauchen sagt, ich sei ihre dicke Eiche. Was sie damit wohl meint?

Vielleicht den Hund, der auf dem Tisch sitzt 😉

Auf dem Rückweg mussten wir ein kleines Stück am Feld entlang, aber auch da gab es Schatten, der mich vor der Sonne beschützt hat…

Und nach der tollen Runde sind wir noch Essen gegangen

Zwerg eben 😉