Kurzurlaub an der Fortonblöööd

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Da sind wir wieder. Ein ganzes Wochenende am Bodensee bei Chasqui 😀
Klar, dass wir da auch wieder auf der Fortonblöööd durch den Wald gelaufen sind, um meine Nachrichten zu erneuern. Aber nicht nur da findet ihr meine Telefonnummer. Chasqui und ihr Frauchen haben uns einen anderen Wald gezeigt, in den wir eigentlich bei unserem ersten Treffen laufen wollten, aber nicht gefunden hatten. (Wenn man auch statt nach rechts nach links geht, kann sowas schon mal passieren).

Ein Bild mit Seltenheitswert: Chasqui hält mal die Pfoten still, anstatt durch die Pfützen durch zu planschen und mich nass zu spritzen:

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Dann waren wir bei den ganz Schlauen an der Uni…

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Und abends waren wir lecker Essen… also die Zweibeiner und Chasqui (hihi)… und haben uns darüber lustig gemacht, wie sich andere Hunde benehmen. Wobei ich es viel spannender fand, dem Pizzamann zuzuschauen. Sowas will ich auch können!

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Zwischendurch haben wir unsere Pfoten hochgelegt.
~ Lass mich raten, die streckt mir hinter meinem Rücken die Zunge raus?! ~  IMG_1826

Und abends hab ich es mir dann natürlich bei meinen Zweibeinern gemütlich gemacht. Mittendrin natürlich 😉IMG_1822

Klar, dass wir auch am Bodensee entlang gebummelt sind und uns Boote angeschaut haben, tolle alte Häuser und Schwäne haben wir gesehen und absolut gefährliche Grashalme sind uns begegnet.
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Zum Glück hatte Frauchen nur auf einer Runde ihre Kamera dabei. Reicht ja wohl auch…

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Und nun geht es wieder nach Hause. So schnell kann ein Wochenende vorbei sein.

Mit Chasqui am Bodensee

Heute Morgen haben wir unsere Sachen gepackt und dann ging es los Richtung Bodensee – Chasqui und ihr Frauchen besuchen. Dort angekommen haben wir die beiden direkt ins Bernermobil gesetzt und sind weiter Richtung See gefahren. Das war nämlich schon am Vormittag so warm, dass wir erstmal ordentlich die Pfoten kühlen mussten. IMG_2232

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Frauchen hat uns den Wubba mitgenommen. Eigentlich eine tolle Sache. Wenn… ja wenn heute nicht plötzlich meterhohe supergefährliche Wellen gekommen wären, die mich alle mit ins tiefe Wasser reißen wollten. Der Chasqui war das ja egal. Da konnte ich bellen, wie ich wollte…IMG_2198

die stapft in die reißenden Fluten.IMG_2342 Ich bin da lieber auf sicherem Boden geblieben. Schaut euch die Wellen mal an!IMG_2261

Und kaum hatte ich alle gewarnt, wie gefährlich das Wasser ist, schon war der Wubba so weit draußen auf dem Bodensee, dass sich auch Chasqui nicht mehr getraut hatte, den zurück zu holen. Tschüß Wubba – gute Reise! (Wir hätten da vorher einen Gruß drauf schreiben sollen… statt Flaschenpost eine Wubba-Post 😉 )

Aber auch das war Chasqui egal – wie irgendwie alles – und hat sich erstmal in den Sand-Blätterhaufen-Dreck geworfen.IMG_2368

Perfekte Tarnung – muss man ihr ja lassenIMG_2396

Der Dreck musste natürlich wieder runter… also durfte Chasqui nochmal ins Wasser. Diesmal mit Stock.IMG_2501

Und damit wir alle was davon hatten, musste sie sich natürlich ständig neben uns schütteln…

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Am Ende waren wir irgendwie alle voller Sand und so ging es dann ins Strandrestaurant, in dem wir das letzte mal schon zum Essen waren. Wir Fellträger mussten natürlich wieder auf die Gnade der Zweibeiner warten, bis wir was abbekommen hatten. Eine nicht wirklich leichte Übung für Chasqui – aber sehr lustig für alle anderen Beteiligten 😉

Nach dem Essen ging es dann weiter. Zum Glück gibt es da direkt neben dem Hundestrand einen tollen Wald. MEIN Element!

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Endlich gab es für diese Schnüffelnase hierIMG_2642

ordentlich was zu tun. Ohne gefährliche Wellen – einfach nur Wald. Für mich. Ganz allein. Also fast allein.

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Das Erdferkelchen musste natürlich mit. Ohne sie ist ja auch irgendwie langweilig. Allerdings fand sie es im Wald irgendwie langweilig und ist nur neben den Zweibeinern hergetrottet. Zum Glück hatten die, bevor sie uns abgeleint hatten, zwei Drecktümpel entdeckt. Da wäre sie sonst sicher auch noch rein.
Aber sonst war es in dem Wald so schön, dass wir da einfach länger geblieben sind. Ganz viele Nachrichten, die alle nur darauf gewartet hatten, beantwortet zu werden. Von mir.
Nachdem das auch alles erledigt war, sind wir alle noch ein Eis essen gegangen. Der Biergarten, in dem wir gelandet sind, entpuppte sich als ein Etepetete-Laden, in dem gerade ein großes Kuchen-Buffet aufgebaut wurde. Meine Zweibeiner waren ja der Meinung, dass Chasqui da ruhig mal hinrennen dürfte. Allerdings hatte ihr Frauchen etwas dagegen. Echt schade. Das wäre der (!) Youtube-Hit geworden, wie Chasqui das Kuchen-Buffet abräumt, hihi.
Als wir uns dann genug darüber lustig gemacht hatten, wie es aussehen würde, wenn Chasqui im Kuchen sitzen würde, ging es nochmal schnell für kleine Rüden und dann mussten wir Chasqui und ihr Frauchen auch schon wieder nach Hause bringen. Viel zu schnell gehen solche lustigen Tage vorbei.

Bis zum nächsten Mal, Erdferkel 😉

Training

Ich habe festgestellt, dass ich schon lange nichts mehr von meinen Trainingsrunden erzählt habe. Das kommt davon, wenn man die meiste Zeit mit Frauchen alleine trainiert 😉 Mittwoch haben wir uns allerdings mit meiner kleinen „Nachbarschaftsgruppe“ getroffen und gearbeitet, bis der Schnee kam. Und heute abend war ich mit Frauchen in Metzingen zum Gasttraining. Bis auf die Tatsache, dass Frauchen mir zu wenig Zeit zum ‚Ankommen‘ gegeben hatte, war das eigentlich ein tolles Training. Fußarbeit lief, als ich dann mal geistig da war, die Rückwärtsschritte waren richtig gut! Unser Richtungsapport hat auch verhältnismäßig gut geklappt, v.a. weil wir einen Steward hatten und eine Person, die ausgelegt hat. Ich habe nur ein Doppelkommando zum Rausgehen gebraucht. Der Rest hat geflutscht und die Kekse sind nur so aus Frauchens Tasche gesprudelt. Unsere Distanzkontrolle war auch ok und den Kegel habe ich auch direkt angepeilt, trotz Ablenkung.

Alles in allem also ein toller Trainingsabend. Vielen Dank nochmal nach Metzingen!

Wochenende mit Chasqueli

Das war ja mal ein Wochenende! Ich bin sowas von hundemüde…
Aber von vorn:

Freitag ist Frauchen mittags losgefahren und kam mit Chasqui und ihrem Frauchen im Gepäck zurück.

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Eins muss hund ihr ja lassen – die hat echt Geschichten zu erzählen. Fliegen, Bus fahren, Bahn fahren… Spanien, Deutschland… Aber was ich bei ihr nicht so ganz verstanden habe ist die Tatsache, dass die mich angeflirtet hat, nachdem sie sich meinen Garten angeschaut hatte… aber mit mir in eine stille Ecke verziehen, das wollte sie dann doch nicht. Im Gegenteil :-/IMG_1486 Während Frauchen also mit ihrer Kamera am Gange war, weil die nicht so wollte, wie sie das wollte, hatte ich mit Sprachproblemen zu kämpfen IMG_1521

Pfoten geben und sich randrücken heißt auf spanisch nämlich nicht, dass hund alles darf. Die Lektion hatte ich also Freitag nachmittag schon mal gelernt.IMG_1537

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Zwischendurch hat sie mir dann noch gezeigt, wie auf spanisch geflucht wird. Unsere Nachbarn haben von ihr eine ordentliche Fönfrisur verpasst bekommen, obwohl die nur an meinem Garten vorbeigegangen sind. Fand sie doof, ich fand das normal.
Das Wochenende konnte also nur lustig werden bei so vielen unterschiedlichen Ansichten…IMG_1507 IMG_1512

Am späten Nachmittag ging es dann gemeinsam los zur letzten Runde. Frauchen war so mit uns beschäftigt, dass sie doch glatt die Kamera zu Hause vergessen hat. Deswegen hier ein „Nachher“-Bild.IMG_1546

Chasqui ist eine Wildsau… anders kann hund es nicht sagen. Die hüpft in jedes noch so kleine Schlammloch, was Herrchen natürlich megatoll fand und unterstützt hat. Ich fands nicht so klasse. Schließlich musste ich im Auto neben dem Schweinchen hier nach Hause fahren und nicht er.

Nach der Gassirunde kam der nächste Schock: Die ist nicht nur eine Wildsau, sondern auch ein Krokodil. Oder einfach nur ausgehungert? Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich an dem Abend gelernt, dass ich schnell meinen Napf leeren muss. Die frisst einem echt das Fell vom Kopf! Nur Herrchen hatte das noch nicht verstanden und als er die Pizzaschachtel von Chasquis Frauchen wegräumen wollte, in der noch Pizza drin lag, war die sowas von schnell… so schnell konnte Herrchen gar nicht reagieren, wie die sich ein Stück Pizza reingezogen hatte. Die Zweibeiner fanden es lustig… ich hatte Angst um meine Vorräte… Aber Frauchen wird mir schon irgendwie helfen. Und so ging der erste Tag zu Ende.

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Am nächsten Morgen bin ich neben meinen Zweibeinern aufgewacht und dachte, dass ich das alles nur geträumt hätte. Aber denkste… wer grinst mich am frühen Morgen an? Die Spanierin 😉 Aber Samstag Morgen hatten wir doch tatsächlich mal keine Sprachschwierigkeiten. Im Gegenteil: Wir haben uns beide die Hausschuhe von Chasquis Frauchen geschnappt und los ging der Spaß. Dabei haben wir festgestellt, dass wir uns durch Körpersprache eigentlich doch sehr gut unterhalten können…IMG_1657

Chasquis Frauchen fand das weniger toll, aber egal. Die ist dann unter die Dusche gegangen und dabei streng bewacht worden. Wir Jungs hatten ganz klar im Bad nichts verloren.IMG_1658

Aber da war sie wengistens aufgeräumt. Zuvor ist Chasqui doch tatsächlich in die Küche gegangen und hat sich die restliche Pizza von gestern Abend vom Schrank geholt! Die scheint in Spanien wirklich nichts zu Futtern zu bekommen. Und nun hat sie hier Küchenverbot 😛

Danach ging es los zur Guten-Morgen-Runde. Ich wollte mir auf der Hinfahrt gar nicht vorstellen, was ich auf der Rückfahrt neben mir sitzen haben werde. Chasqui fand das scheinbar komisch…IMG_1664

Zum Glück ist alles gut gegangen und wir sind sauber wieder nach Hause gekommen. Allerdings war es da wieder – das Krokodil.

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Anstatt sich einfach hinzusetzen und zu warten, bis der Napf gefüllt ist, tigert die durch die Gegend. Blöd, wenn hund Küchenverbot bekommen hat 😉

Nach dem Frühstück haben wir beschlossen, eine Runde zusammen zu trainieren. Also haben wir die Sachen gepackt… wieder rein ins Auto und ab auf den Hundeplatz.

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Eine richtig schöne Trainingsrunde war das, bei der mein Frauchen eine gehörige Ansage von Chasquis Frauchen bekommen. Ich habe nämlich gezeigt, dass ich selbst die neue Übung kann und nun muss Frauchen an sich arbeiten. Aber das wird nun bestimmt. Chasquis Frauchen hat da ganz viel auf dem Kasten und biegt mein Frauchen wieder gerade 😉 Chasqui hat dafür ein paar Dinge zur neuen Übung gelernt und alle haben wir die Unterschiede im Obedience festgestellt… obwohl das doch alles international einheitlich sein soll. War echt spannend 😀 Ich freu mich jedenfalls jetzt schon riesig auf unsere nächste gemeinsame Trainingsrunde. Frauchen meinte heimlich zu mir, dass wir uns dann mal die Spanier vornehmen und an denen rumfeilen werden. Das hat sich mein Frauchen verdient 😛

Nach der Trainingsrunde haben wir Fellträger Herrchen zu Hause geholfen und die Frauchen sind einkaufen gefahren. Chasquis Frauchen hat so viele tolle Sachen gefunden, dass es für das Krokodil schwer war, sie nicht komplett aufzufressen, als die beiden wieder zurück gekommen sind, hihi.

Bevor wir es uns dann alle auf dem Sofa gemütlich gemacht hatten, sind wir noch eine Runde Gassi gegangen und ich habe Chasqui meine Wiesen vor der Haustür gezeigt. Sowas scheint es in Spanien gar nicht zu geben… zumindest nicht so Wiesen wir hier. Schon seltsam. Ich hätte ihr echt gerne noch mehr gezeigt, aber das Wetter wurde dann doch etwas ungemütlich und deswegen ging es nach dem Abendessen (unter Aufsicht natürlich) ab aufs Sofa. Zwischendurch war Chasqui sogar der Meinung, ich hätte im Wohnzimmer nichts zu suchen. Aber da hat sich dann Frauchen eingeschaltet und ihr gesagt, dass ich genauso im Wohnzimmer sein darf. So.

Sonntag morgen ging es wieder in den Wald… und wieder hatte Chasqui schwer mit ihrem Küchenverbot zu kämpfen 😉 Danach wollten sich die Zweibeiner die Deutsche Obedience-Meisterschaft anschauen, aber da klappte etwas mit der Übertragung nicht. Stattdessen habe ich beschlossen, Chasqui nicht mehr aus dem Zimmer zu lassen.  Hatte ich ja schließlich gestern von ihr gelernt, wie hund durch Körpersprache den anderen nicht mehr irgendwohin gehen lassen kann. Aber Frauchen hat sich natürlich wieder eingemischt…
Aus der DM-Übertragung wurde immer noch nichts  und deswegen haben wir beschlossen, wir drehen noch eine Runde. Damit ich nicht wieder um meinen weißen Weihnachtsmannbart fürchten musste, haben wir beschlossen, Chasqui den Bach vor meiner Haustür zu zeigen. Und was macht die natürlich? Geht nicht nur eine Runde planschen:

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Die hat wirklich jede Möglichkeit gefunden, ins Wasser zu kommen. Und auf gemähten Wiesen hat die sich gewälzt… So betrachtet kam die mir echt spanisch vor 😉 Lustig war aber, dass sie immer aufgehört hat zu planschen, wenn Frauchen filmen wollte. Wahrscheinlich war sie der Meinung, dass Frauchen statt der Kamera Leckerlis aus der Tasche holt. Zumindest sah ihr Krokodil-Blick immer danach aus.

Leider mussten uns der Fresswurm und ihr Frauchen mittags schon wieder verlassen. Dabei fing es da gerade an zu schneien. Ja, richtig gelesen. Es kamen Schneeflocken runter. Bernerwetter! Aber Chasquis Zug fuhr um 13:38 Uhr und da mussten wir dann wirklich Tschüß sagen 🙁

Frauchen hat die Spanier zum Bahnhof gefahren

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und ich habe erstmal meine Vorräte kontrolliert und mich dann aufs Ohr gelegt. So schnell geht ein tolles, spannendes, anstrengendes, lustiges, aufregendes Wochenende zu Ende.

Bis bald Chasqueli!

 

Darf ich vorstellen

Meine kleine, aber feine Nachbars-Trainingsgruppe im Ort 🙂training1 training3

Wobei die andren beiden um einiges schlauer sind als ich: Die spucken das Apportel aus oder gehen einfach, sobald die Zweibeiner ein Bild gemacht haben. Muss ich mir merken… training4

Aber neben Blödsinn machen und gemütlich an Kleinigkeiten trainieren können wir auch ernst sein… Jawohl.training5

Schon echt dufte, so eine Nachbarsgruppe. Jetzt brauchen wir nur noch jemand, der uns die Wiese mäht.